Sie sind nicht Ihre Geschichte. Aber Sie entscheiden, wie sie weitergeht.

Manche Menschen geraten immer wieder in ähnliche Situationen.


Sie zweifeln an sich, halten sich zurück, stellen die Bedürfnisse anderer vor ihre eigenen oder treffen immer wieder Entscheidungen, die sie eigentlich gar nicht treffen wollten.


Und irgendwann entsteht der Gedanke: „So bin ich eben.“


Doch genau an diesem Punkt lohnt es sich, innezuhalten.


Denn es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen der Geschichte, die Sie erlebt haben, und der Geschichte, die Sie sich heute über sich selbst erzählen.


Unser inneres System orientiert sich an dem, was ihm vertraut ist. Es greift auf Erfahrungen zurück, die sich irgendwann einmal bewährt haben, und richtet seine Aufmerksamkeit bevorzugt auf das, was diese Erfahrungen bestätigt. Das gibt Sicherheit. Gleichzeitig kann genau das dazu führen, dass wir immer wieder dieselben Schlussfolgerungen über uns selbst ziehen.


„Ich bin nicht gut genug.“ „Ich schaffe das sowieso nicht.“ „Andere können das besser als ich.“


Je häufiger wir diese Gedanken denken, desto vertrauter werden sie. Irgendwann fühlen sie sich wie Tatsachen an, obwohl sie ursprünglich nur Versuche waren, frühere Erfahrungen einzuordnen.


Genau hier beginnt sich unser Selbstbild zu verengen. Wir sehen nicht mehr nur die Schwierigkeiten. Wir beginnen, uns selbst durch sie zu definieren.


Dabei beschreibt eine Erfahrung niemals den Wert eines Menschen. Und ein erlerntes Muster beschreibt auch nicht seine Möglichkeiten.


Aus hypnosystemischer Sicht interessiert mich vor allem, wie diese innere Landkarte entstanden ist. Denn erst wenn wir verstehen, welche Erfahrungen sie geprägt haben, können neue Wege sichtbar werden. Deshalb frage ich gerne:

„Welche Erfahrungen haben dazu geführt, dass Ihr inneres System genau diese Sicht auf sich selbst entwickelt hat?“


Allein diese Frage verändert häufig schon etwas. Sie macht aus Selbstverurteilung Neugier. Aus Druck kann Verständnis entstehen. Und aus Verständnis entsteht die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu machen.


Stellen Sie sich Ihr inneres System wie ein Navigationsgerät vor. Es berechnet Ihre Route auf Grundlage der Karten, die ihm zur Verfügung stehen. Sind diese Karten alt oder unvollständig, führt es Sie trotzdem nach bestem Wissen. Nicht weil es Sie in die Irre führen möchte, sondern weil ihm bislang keine anderen Informationen zur Verfügung stehen.


Coaching bedeutet deshalb nicht, gegen Ihr inneres Navigationssystem zu kämpfen. Es bedeutet, die innere Landkarte zu erweitern.


Mit jeder neuen Erfahrung entstehen neue Wege. Und plötzlich werden Routen sichtbar, die vorher außerhalb Ihres Blickfeldes lagen.


Denn kein Mensch ist seine Landkarte.


Eine Landkarte zeigt nur die Wege, die bisher bekannt sind. Sie sagt nichts darüber aus, welche Wege noch entdeckt werden können.


Genau das begeistert mich an meiner Arbeit. Gemeinsam verändern wir nicht den Menschen. Wir erweitern seine Landkarte.


Dadurch entstehen neue Möglichkeiten zu denken, zu fühlen und zu handeln. Nicht, weil Sie jemand anderes werden müssen, sondern weil Ihr inneres System erlebt, dass heute mehr Wege zur Verfügung stehen als früher.


Selbstwirksamkeit entsteht nicht durch positives Denken. Sie entsteht durch Erfahrungen. Durch Momente, in denen Sie erleben:

„Ich habe eine Wahl.“ „Ich kann Einfluss nehmen.“ „Ich kann anders handeln als bisher.“


Jede dieser Erfahrungen erweitert Ihre innere Landkarte. Was gestern noch wie eine Sackgasse wirkte, kann heute zu einer Weggabelung werden.


Vielleicht ist deshalb nicht die wichtigste Frage: „Warum bin ich so?“


Sondern: „Welchen Weg möchte ich von hier aus weitergehen?“


Wenn Sie sich nach mehr Klarheit, Selbstvertrauen und innerer Freiheit sehnen, lade ich Sie herzlich ein, diesen Weg nicht allein zu gehen.


Gemeinsam erweitern wir Ihre innere Landkarte, sodass neue Möglichkeiten sichtbar werden. Nicht weil Sie sich grundlegend verändern müssen, sondern weil Ihr inneres System entdecken darf, dass heute mehr Wege offenstehen als damals. Genau dort beginnt nachhaltige Entwicklung.

Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten für mehr Selbstwirksamkeit und Freiheit. Nehmen Sie Kontakt auf – ich freue mich darauf, Sie ein Stück auf Ihrem Weg zu begleiten.

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Selbstfürsorge ist nicht egoistisch. Sie ist ein Akt der Verantwortung – Ihnen selbst und anderen gegenüber. „ Ich darf zuerst auf mich achten – nicht aus Egoismus, sondern aus Verantwortung .“ Selbstfürsorge ist eher wie das Anschnallen im Flugzeug: Erst sichern Sie sich, dann können Sie helfen. Ohne sich selbst in die Verantwortung zu nehmen, können Sie für niemanden da sein. Denn wenn Sie sich selbst dauernd übergehen, wird das irgendwann auch für andere spürbar. Was SELBSTFÜRSORGE wirklich meint: Selbstfürsorge ist nicht der entspannte Abend mit Fernsehen auf der Couch. (Wobei, das auch mal gut sein kann) Manchmal heißt Selbstfürsorge: ● „Nein“ sagen – auch wenn Ihr schlechtes Gewissen „Ja“ schreit ● den Laptop zuklappen, bevor Sie sich selbst zum Projekt machen ● die Pause nicht zu füllen, sondern zuzulassen. Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern ein Schutzfaktor gegen chronischen Stress. Und ganz nebenbei eine ziemlich kraftvolle Form von Selbstbindung. Studien zeigen: Menschen, die sich selbst regelmäßig wahrnehmen, können Stress früher erkennen – und mit größerer Selbstwirksamkeit reagieren. SELBSTÜRSORGE ist aus hypnosystemischer Sicht ein Beziehungsangebot an Ihr inneres System. Sie sind nicht „ein Ich“, sondern viele gleichzeitig: 🔹 Der Teil, der will 🔹 Der Teil, der sich nach Anerkennung sehnt 🔹 Der Teil, der es allen recht machen will 🔹 Der Teil, der sich schämt Selbstfürsorge ist nicht, einen dieser Teile zu „besiegen“ – sondern sie in Kontakt miteinander zu bringen. So entsteht innere Kohärenz – nicht durch Kontrolle, sondern durch kooperative Beziehungsgestaltung. Selbstfürsorge ist jetzt! Nicht irgendwann. Und nein, Sie müssen sich nicht mögen, um gut zu sich selbst zu sein. Sie heißt auch: Mit Ihnen zu sein – auch wenn Sie genervt, müde oder wütend sind. In der Praxis zeigt sich: Selbstfürsorge beginnt oft nicht mit einem guten Gefühl sich selbst gegenüber – sondern mit der inneren Erlaubnis, sich auch in schwierigen Momenten ein Gegenüber zu sein. Mini-Übung: „Wer sorgt für mich – in mir?“ Nicht immer müssen Sie stark sein. Auch in Ihnen gibt es Anteile, Bilder oder Erinnerungen, die Sie halten können. Setzen Sie sich ruhig hin. Atmen Sie ein … und aus. Spüren Sie einen Moment in sich hinein: Wie geht es Ihnen – gerade jetzt? Ohne Analyse, ohne Bewertung. Nur fühlen. Fragen Sie sich: - Wer oder was in mir könnte jetzt gut für mich sorgen? Vielleicht taucht ein inneres Bild auf: ein Tier, eine Farbe, eine warme Stimme eine ältere Version von Ihnen – ruhig, weise, mitfühlend Laden Sie dieses Bild ein, einfach da zu sein. Nicht mit einem Ziel. Nur begleitend. Und wenn nichts kommt: Auch gut. Dann ist das Spüren selbst der erste Schritt. Selbstfürsorge heißt auch: Dasein – ohne etwas leisten zu müssen. Selbstfürsorge heißt nicht, alles allein zu tragen – sondern zu wissen: Sie sind nicht allein. Auch nicht in sich selbst. EINLADUNG AN SIE: Selbstfürsorge ist ein Prozess, kein Produkt. Ein innerer Lernweg, der nicht sofort besser macht – aber verbundener und wachsamer. Vielleicht können Sie sich heute erlauben: Nicht alles zu schaffen. Nicht alles zu lösen. Aber bei sich zu bleiben – für einen Moment. „Ich darf zuerst auf mich achten – nicht aus Egoismus, sondern aus Verantwortung.“ Vielleicht ist das Ihr Satz für diese Woche. SELBSTFÜRSORGE – für viele klingt das nach Wellness, Auszeit oder vielleicht mal faulenzen. Dabei ist sie manchmal genau das Gegenteil: ein klares „Nein“, ein schützender „Stopp“ oder einfach ein kurzer Moment, in dem Sie mitten im Chaos zu sich selbst zurückkehren. Vielleicht bemerken Sie gerade: Allein das Wort „Selbstfürsorge“ macht schon Druck. Sie solltest mehr auf sich achten, sich besser spüren – noch eine Aufgabe auf der Liste. Aber Selbstfürsorge beginnt nicht mit Tun, sondern mit einem inneren Innehalten. Ein Moment, in dem Sie sich erlauben, ehrlich mit sich zu sein – auch wenn gerade Erschöpfung, Leere oder Wut da sind. Selbstfürsorge ist keine Leistung. Sie ist ein Raum, den Sie sich öffnen: Nicht, weil Sie es müssen, sondern weil Sie es dürfen. Und sie ist kein Widerspruch zur Fürsorge für andere – sondern ihre Grundlage. „Ich darf zuerst auf mich achten – nicht aus Egoismus, sondern aus Verantwortung.“ Sich selbst ernst zu nehmen, kann auch bedeuten, nicht alles allein tragen zu müssen. Wenn Sie den Wunsch verspüren, Ihrer inneren Entwicklung Raum zu geben, begleite ich Sie gern ein Stück – in meiner Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz in Bad Nauheim. In Ihrem Tempo. Mit dem, was Sie mitbringen. Und dem, was entstehen darf.
von Hazreta Basic 26. März 2025
Manches Mal brauchen wir im Außen eine laute Klingel, die uns eine Unterbrechung, eine Pause einläutet. Wir haben gar nicht bemerkt, dass wir uns recht schnell getaktet haben. Sei es, weil im Alltag so viele Aufgaben und Tätigkeiten erledigt werden wollen, oder etliche Verpflichtungen auch noch Bestandteil sind. Vieles läuft bereits mechanisch ab, und wir müssen uns ab und an fragen, ob wir dies oder jenes wirklich schon erledigt haben, da wir im Tun nicht gegenwärtig waren und uns dann daran nicht erinnern können. Ein anderes Mal sind wir so im Fluss des Gestaltens und bekommen auch nicht mit, dass wir uns mal herausziehen sollten, dass es eine Unterbrechung braucht. Wir glauben, wenn wir Pausen machen, dann werden wir nicht fertig, verlieren an Effizienz oder unterbrechen unseren Flow. Wieso brauchen wir Pausen? Wir bemerken oft gar nicht, dass wir übervoll sind und mit Reizen überflutet. Sich mal von der Arbeit, dem Thema zu lösen, schenkt uns Erfrischung und kreative neue Impulse und auch Lösungen. Und sei es lediglich mal kurz den Raum verlassen, in der Küche das Fenster öffnen um hinauszuschauen und den Blick schweifen lassen. Als Gegenpart zu dem Bildschirmstarren. Oder eine warme Tasse Kaffee oder Tee im Stehen in der Hand halten und einfach die Wärme genießen und natürlich den Inhalt. Auch hier ist das Wie (die Qualität) und nicht die Quantität der Pausen wertvoll, sondern was tue ich oder was tue ich nicht in der Zeit. Wir sind so weit gegangen in Gedanken, im Tun, im Erleben, und so abgetaucht, dass wir uns mit unseren Bedürfnissen nicht mehr so klar wahrnehmen. Dieses bewusste Anhalten, sich Herausziehen (Timer stellen für 5 Minuten Kopf lüften ) holt uns wieder zu uns zurück. Das merken wir daran, wie wir uns sogleich danach fühlen. Es fördert unsere Konzentration und macht präsenter. Es ist ein Unterschied, ob ich mich beim Arbeiten mal ablenke durch Handy und Co., oder ob ich bewusst eine kleine Pause mache. Der Effekt und die Auswirkungen unterscheiden sich. Probieren Sie mal aus.