Ich darf zuerst auf mich achten – nicht aus Egoismus, sondern aus Verantwortung.
Verantwortung für sich zu übernehmen, kann auch bedeuten, sich begleiten zu lassen.
Wenn Sie mögen, unterstütze ich Sie dabei, in Ihrem eigenen Tempo neue innere Wege zu erkunden – in meiner Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz in Bad Nauheim.
Sie ist ein Akt der Verantwortung – Ihnen selbst und anderen gegenüber.
„Ich darf zuerst auf mich achten – nicht aus Egoismus, sondern aus Verantwortung.“
Selbstfürsorge ist eher wie das Anschnallen im Flugzeug: Erst sichern Sie sich, dann können Sie helfen. Ohne sich selbst in die Verantwortung zu nehmen, können Sie für niemanden da sein.
(Wobei, das auch mal gut sein kann)
● den Laptop zuklappen, bevor Sie sich selbst zum Projekt machen
● die Pause nicht zu füllen, sondern zuzulassen.
Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern ein Schutzfaktor gegen chronischen Stress. Und ganz nebenbei eine ziemlich kraftvolle Form von Selbstbindung.
Sie sind nicht „ein Ich“, sondern viele gleichzeitig:
🔹 Der Teil, der will
🔹 Der Teil, der sich nach Anerkennung sehnt
🔹 Der Teil, der es allen recht machen will
🔹 Der Teil, der sich schämt
Selbstfürsorge ist nicht, einen dieser Teile zu „besiegen“ –sondern sie in Kontakt miteinander zu bringen.
So entsteht innere Kohärenz – nicht durch Kontrolle, sondern durch kooperative Beziehungsgestaltung.
Und nein, Sie müssen sich nicht mögen, um gut zu sich selbst zu sein.
Sie heißt auch: Mit Ihnen zu sein – auch wenn Sie genervt, müde oder wütend sind.
In der Praxis zeigt sich: Selbstfürsorge beginnt oft nicht mit einem guten Gefühl sich selbst gegenüber –
„Wer sorgt für mich – in mir?“
Setzen Sie sich ruhig hin. Atmen Sie ein … und aus.
Spüren Sie einen Moment in sich hinein: Wie geht es Ihnen – gerade jetzt?
Vielleicht taucht ein inneres Bild auf: ein Tier, eine Farbe, eine warme Stimme
eine ältere Version von Ihnen – ruhig, weise, mitfühlend
Laden Sie dieses Bild ein, einfach da zu sein. Nicht mit einem Ziel. Nur begleitend. Und wenn nichts kommt: Auch gut.
Dann ist das Spüren selbst der erste Schritt.
Selbstfürsorge heißt auch: Dasein – ohne etwas leisten zu müssen. Selbstfürsorge heißt nicht, alles allein zu tragen –
sondern zu wissen: Sie sind nicht allein. Auch nicht in sich selbst.
Ein innerer Lernweg, der nicht sofort besser macht – aber verbundener und wachsamer.
Vielleicht können Sie sich heute erlauben:
Nicht alles zu schaffen.
Nicht alles zu lösen.
Aber bei sich zu bleiben – für einen Moment.
„Ich darf zuerst auf mich achten – nicht aus Egoismus, sondern aus Verantwortung.“
Vielleicht ist das Ihr Satz für diese Woche.
Dabei ist sie manchmal genau das Gegenteil: ein klares „Nein“, ein schützender „Stopp“ oder einfach ein kurzer Moment, in dem Sie mitten im Chaos zu sich selbst zurückkehren.
Vielleicht bemerken Sie gerade: Allein das Wort „Selbstfürsorge“ macht schon Druck.
Sie solltest mehr auf sich achten, sich besser spüren – noch eine Aufgabe auf der Liste.
Aber Selbstfürsorge beginnt nicht mit Tun, sondern mit einem inneren Innehalten. Ein Moment, in dem Sie sich erlauben, ehrlich mit sich zu sein – auch wenn gerade Erschöpfung, Leere oder Wut da sind.
Selbstfürsorge ist keine Leistung.
Sie ist ein Raum, den Sie sich öffnen: Nicht, weil Sie es müssen, sondern weil Sie es dürfen.
Und sie ist kein Widerspruch zur Fürsorge für andere – sondern ihre Grundlage.
Wenn Sie den Wunsch verspüren, Ihrer inneren Entwicklung Raum zu geben, begleite ich Sie gern ein Stück –
In Ihrem Tempo. Mit dem, was Sie mitbringen. Und dem, was entstehen darf.
Aufbruch zur inneren Stärke










